Der Begriff „Spam“ steht für unerwünschte kommerzielle E-Mails, die unverlangt und in großen Massen verschickt werden (kurz UBE, von englisch „Unsolicited Bulk E-Mail“).

Spam® ist ursprünglich ein Markenname für Dosenfleisch (SPiced hAM). Der Begriff „Spam“ in Zusammenhang mit unerwünschten E-Mails verdankt seine Herkunft der englischen Comedygruppe Monty Python’s Flying Circus: In einem Sketch wird jedem Besucher eines Restaurants unaufgefordert Spam® vorgesetzt. Die Gäste wollen dies nicht, doch es ist einfach überall dabei.

Welche E-Mails als Spam kategorisiert werden bzw. welche E-Mails erwünscht sind, entscheidet allein der E-Mail Empfänger. Webmailer  und ISPs (Internet Service Provider) wie zum Beispiel AOL, 1&1, Vodafone geben dem E-Mail Software Anbietern in sogenannten Feedback Loops Rückmeldung darüber, wieviele Empfänger den Newsletter als Spam markiert haben.

Die Spam-Beschwerderate wird berechnet, indem die Anzahl der registrierten Beschwerden mit der Anzahl der zugestellten E-Mails ins Verhältnis gesetzt wird und mit 100 multipliziert wird.

Die Spam-Beschwerderate (Complaint-Rate) sollte unter 0,5% liegen, denn sie ist ein Maß für die Qualität der Permission und der werblichen Ansprache und ein Indikator für die Zustellbarkeit zukünftiger Kampagnen, denn eine hohe Beschwerderate kann die Zustellbarkeit dauerhaft beeinträchtigen. Deshalb ist es wichtig, die Spam-Beschwerderate zu überwachen und Empfänger, die sich beschweren, sofort automatisch von den betreffenden Newslettern abzumelden.