Kaum eine E-Mail kommt mehr ohne Bilder aus, manche bestehen zu 98% aus Bildern, oft manchmal nur aus einem einzigen großen Bild. Bilder sind vom Leser schnell zu erfassen und können Inhalte ganz anders transportieren als Texte. Nachteilig ist die aufwändige Erstellung und die Dateigröße. Abgesehen davon, das E-Mail Clients Bilder oft erst einmal unterdrücken, sind sehr große Bilder unschön, denn sie verursachen Wartezeiten beim Betrachter und Traffic beim Hoster.

Viele E-Mail Ersteller beschäftigen sich daher mit der Frage, welches Komprimierungsverfahren in E-Mails geeigneter ist: PNG, GIF oder JPEG. Sie alle haben Vor- und Nachteile und es lohnt sich diese näher zu betrachten. Litmus hat hierzu einen schönen  Artikel erstellt, der die einzelnen Aspekte der drei Verfahren beleuchtet.

In der Kurzfassung hier das Ergebnis des Artikels.

Welches Dateiformat ist für mich das Beste?

Auf diese Frage gibt es keine einfache Antwort (wie beinahe immer). Die Verwendung des Bildes sollte auch das Format/die Kompressionsmethode bestimmte. Wenn das Bild animiert sein soll, ist GIF geeignet. Sollen (große) Fotos Farbe und Detailgenauigkeit behalten, sollte man JPEG wählen.

JPEG
 geeignet für große Bilder mit möglichst geringer Dateigröße (KB)
 gute Wahl für Fotografien
 nicht geeignet für Logos, Zeichnungen und große Farbflächen

GIF
 optimal für animierte Effekte
 gute Wahl für Clipart, flache Grafiken (keine Verläufe) und Bilder die wenig Farben und präzise Linien enthalten
 keine gute Wahl für Logos

PNG
 gute Wahl für Logos und Zeichnungen
 beste Transparenz
 verlustfreie Kompression, optimal für mittelgroße Fotografien (Achtung: Dateigröße höher als bei JPEG)
 eingeschränkter Browsersupport*

*Hier muss man anmerken, dass lediglich Internet Explorer 6 und ältere Lotus Notes E-Mail Clients PNG nicht oder nur eingeschränkt darstellen konnten. Zum aktuellen Zeitpunkt kann man davon ausgehen, dass PNG in 90% oder mehr aller Clients dargestellt werden. Problematisch bei PNG war auch lediglich die Transparenz, nicht das ganze Bild an sich. So wurden transparente Bereich in IE6 z.B. einfach als weißer Hintergrund dargestellt. Sie auch hier.