Auf  absolit-blog.de führt Rechtsanwalt Daniel Schätzle anhand eines konkreten Gerichtsurteils aus, unter welchen Umständen Tell-a-friend durchaus möglich sein kann.

In der Essenz ist entscheidend, ob der Versender der Tell-a-friend E-Mail das jeweilige Unternehmen ist (dann ist es unzulässige Werbung) oder eine Privatperson (dann gilt die Mail ggf. als private Einladungsmail). Dabei wird vorausgesetzt, dass die Privatperson, die die TAF-Mail verschickt, eigenverantwortlich handelt und überhaupt weiß, dass nicht das Unternehmen, dass die TAF-Funktionalität anbietet und abwickelt, als Versender auftritt, sondern er selbst.

Weitere Voraussetzungen für Tell-a-friend sind im Artikel aufgeführt. Ob man aufgrund eines einzelnen Urteils nun TAF einsetzen sollte, muss jedes Unternehmen selbst entscheiden. Solche Urteile sind keine allgemein gültigen sicheren Empfehlungen und bieten keine universelle Rechtssicherheit. Ein neues Urteil einer anderen Instanz kann dies sofort wieder zunichte machen.

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