Die Zustellrate gibt Aufschluss über die Anzahl der von den Mailservern akzeptierten E-Mails, die nicht als unzustellbar (Bounce) abgewiesen wurden. Sie gibt somit u.a. Auskunft über die Qualität der Verteilerliste.

Für die Berechnung wird die Anzahl der versendeten E-Mails abzüglich der Bounces zur Gesamtsumme der versendeten E-Mails ins Verhältnis gesetzt.

Die Bounce Rate zeigt an, wie viele Empfänger die E-Mail nicht erhalten haben. Wenn eine E-Mail nicht zugestellt werden kann, erhält der Versender eine Bounce-Benachrichtigung mit einem Fehlercode. Die Versandsoftware klassifiziert die unzustellbaren E-Mails entweder als dauerhaft unzustellbaren Hardbounce (z.B. Postfach existiert nicht, Domain existiert nicht) oder als temporär nicht zustellbaren Softbounce (z.B. Postfach vorübergehend voll, Server vorübergehend nicht verfügbar).Tritt ein Softbounce auf, so wird versucht, die E-Mail in regelmäßigen Abständen bis zu 3 Tage lang erneut zuzustellen. Hard-Bounces werden von unserem System nach dem dritten Mal in Folge endgültig entfernt – das entspricht den Vorgaben der Certified Senders Alliance.

Zustell- und Bounce Rate ergeben zusammen 100%.

Bei sehr hoher Versendefrequenz von Kampagnen kann es zu unerwünschten Verlusten von Kontakten kommen. Wenn viele Kampagnen kurz hintereinander verschickt werden und Soft-Bounces mit der Ursache “Posteingang ist voll” erzeugen, so kann es passieren, dass Kontakte in kurzer Zeit “inaktiv” gestellt werden, obwohl ihr Posteingang nur wenig später wieder frei ist. Wer häufiger als 3x pro Woche versendet, sollte sich eventuell die Möglichkeiten von CPC – Content Pressure Control (Werbedruckontrolle) ansehen, um zu vermeiden, dass wertvolle Kontakte abgemeldet werden, nur weil sie vorübergehend keinen Platz im Posteingang hatten oder ähnliches.